×

Eiskunstlauf

Eleganz auf dem Eis - Vom Anfänger bis zum Wettkampfsportler

Schnupperkurs Eiskunstlaufen

Wichtig: Wenn Ihr Kind einfach nur Eislaufen lernen möchte, dann ist dieser Kurs nicht der Richtige. Wir suchen bewegungstalentierte Kinder im Alter von 3 bis 7 Jahren, die die Sportart Eiskunstlaufen ausprobieren möchten ohne Vereinsmitglied zu sein.

Für wen ist der Schnupperkurs?

Unser Schnupperkurs richtet sich an bewegungsfreudige und sportlich interessierte Kinder im Alter von 3 bis 7 Jahren, die neugierig auf die faszinierende Welt des Eiskunstlaufens sind und diese besondere Sportart unverbindlich kennenlernen möchten – ganz ohne sofortige Vereinsmitgliedschaft.

Angesprochen werden insbesondere Kinder mit Freude an Bewegung, Rhythmusgefühl und Koordination, die Spaß daran haben, Neues auszuprobieren und sich spielerisch auf dem Eis weiterzuentwickeln. Der Kurs ist bewusst als Einstieg in den Eiskunstlauf konzipiert und nicht als reiner Eislauf-Lernkurs.

Unser Ziel ist es, frühzeitig Talente zu entdecken und den Kindern einen ersten Zugang zu einer Sportart zu ermöglichen, die Körpergefühl, Konzentration und Selbstvertrauen gleichermaßen fördert.

Bewerbung: Sollte Ihre Kinder Interesse am Eiskunstlaufen haben, dann können Sie sich für Ihre Kinder bewerben. Das Formular füllen Sie bitte online aus: über dieses Link

Ablauf & Training

  • Dauer: 4 Wochen
  • Training: 2x pro Woche (mittwochs & samstags)
  • Ort: Helmut-Klaes-Halle, Eissportzentrum Herzogenried
  • Betreuung durch lizenzierte Trainer und Übungsleiter

Ausrüstung & Gebühren

  • Erforderlich: Eiskunstlaufschlittschuhe
  • Leihschlittschuhe über den vereinseigenen Schlittschuhverleih möglich
  • Gebühren gemäß aktueller Gebührenordnung des Mannheimer ERC

Schnupperkurse – Saison 2026/2027

Die Trainingszeiten der Schnupperkurse sind immer mittwochs und samstags während des MERC-Anfängertrainings.

Bitte beachten Sie auch immer die aktuellen Belegungspläne.

Ausgebucht: Leider sind für die aktuelle Saison 2026/2027 bereits alle Schnupperkurse vollständig belegt. Wir informieren Sie, sobald neue Plätze verfügbar sind oder die Termine für die nächste Saison feststehen.

Erwachsenenkunstlauf

Für eisbegeisterte Erwachsene - Gleiten Sie über das Eis!

Der MERC bietet eislaufbegeisterten Erwachsenen in dieser Saison die Gelegenheit über das Eis zu gleiten. Im so genannten Erwachsenenlauf stehen sogar Trainerinnen und Trainer für Privatstunden bereit. Ob Sie gerne Sprünge und Pirouetten lernen möchten oder auf dem Eis das Tanzbein schwingen, schauen Sie doch einfach mal vorbei.

Trainingszeiten

Mittwoch:
20.30 Uhr bis 22.00 Uhr
Sonntag:
18.30 Uhr bis 20.00 Uhr

Wichtig: Bitte beachten Sie auch die Aushänge im Eislaufzentrum!

Geschichte der Abteilung Eiskunstlauf

Die Anfänge

1936-1945

Die Wurzeln des Mannheimer Eiskunstlaufs reichen bis ins Jahr 1936 zurück. Auf Initiative von Fräulein Hilde Schnitzler und Professor Hugo Strauß (Olympiasieger im Rudern 1936) wurde zunächst eine Rollschuhabteilung gegründet. Die Trainings fanden an wechselnden Orten in Mannheim statt – unter anderem in der Roonstraße, die zeitweise sogar polizeilich gesperrt werden musste.

Mit dem Training auf dem Hallentennisboden der Rhein-Neckar-Halle wurde erstmals ein geregelter Sportbetrieb möglich. Die Vision eines eigenen Eisstadions nahm Gestalt an, sodass am 19. Mai 1938 der Mannheimer Eis- und Rollsport-Club (MERC) offiziell gegründet wurde. Der Bau des Eisstadions im Friedrichspark gelang dank massiver Unterstützung der Mannheimer Wirtschaft. Die Pläne stammten von Dr. Richard Pabst, dem Architekten der technischen Anlagen des Olympiastadions in Garmisch-Partenkirchen.

Bereits 1938 richtete der MERC die ersten Badischen Meisterschaften im Rollkunstlauf aus. Willi Wernz und Anna Deissler prägten diese frühe Erfolgsphase maßgeblich. Der Verein entwickelte sich rasch zu einer festen Größe im Mannheimer Sportleben, bis 1943 ein Bombenangriff das Eisstadion zerstörte und den Sportbetrieb vollständig zum Erliegen brachte.

Wiederaufbau und Aufschwung

1947-1960

Nach dem Zweiten Weltkrieg initiierte Josef Lenz 1947 die Neugründung des MERC. 1948 wurde das zerstörte Eisstadion wieder aufgebaut, und der Trainingsbetrieb konnte – unter schwierigen Bedingungen – erneut aufgenommen werden.

In den folgenden Jahren etablierte sich der MERC wieder im nationalen Wettbewerb. Namen wie Margot Spannagel, Eugen Romminger und erneut Willi Wernz stehen für den sportlichen Neustart. Eugen Romminger wurde 1952 Eiskunstlaufobmann und sollte dieses Amt beeindruckende 37 Jahre innehaben.

Besondere sportliche Erfolge erzielten Maria Goeth und Willi Wernz, die mehrfach Deutsche Vizemeister im Eistanzen wurden und 1955 erstmals bei einer Europameisterschaft starteten.

Nationale und internationale Erfolge

1960–1975

Die 1960er Jahre markieren eine sportliche Blütezeit. Hans-Dieter Dahmen, Fritz Keszler und Uschi Keszler errangen nationale Titel im Roll- und Eiskunstlauf. Uschi Keszler wurde 1965 die erste Deutsche Meisterin des MERC im Eiskunstlauf und nahm als erste MERC-Läuferin an einer Weltmeisterschaft teil.

Im Paarlauf erzielten Gudrun Hauß und Walter Häfner mit Platz 8 bei den Olympischen Spielen 1968 in Grenoble einen historischen Erfolg. Weitere herausragende Namen dieser Zeit sind Brunhilde Basler, Eberhard Rausch, Frigge Drzymalla, Michael Weingart, Sigrid Müllenbach und Petra Ernert, die mehrfach Welt- und Europameisterschaften im Rollkunstlauf gewannen.

Ende der 1960er Jahre wurde das Eisstadion überdacht. Dennoch folgte bis Mitte der 1970er Jahre eine sportlich schwierigere Phase.

Konsolidierung und neue Strukturen

1976–1995

Mit Trainer Günter Zöller kehrte der sportliche Erfolg zurück. 1976 trennten sich die Abteilungen Eishockey und Kunstlauf organisatorisch. Eugen Romminger wurde Vorsitzender des neu strukturierten Vereins.

Nach der Eröffnung des Eissportzentrums Herzogenried 1981 konzentrierte sich der MERC ausschließlich auf den Eiskunstlauf. Unter optimalen Trainingsbedingungen entwickelten sich zahlreiche Spitzenathletinnen und -athleten, darunter Manuela Ruben, Claudia Leistner (Vizeweltmeisterin, Europameisterin, fünffache Deutsche Meisterin) sowie Rudi Cerne, später bekannt als ZDF-Sportmoderator.

Ein schwerer Rückschlag folgte 1988, als das Eissportzentrum vollständig niederbrannte. Der Wiederaufbau gelang, und 1991 konnte der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden. 1995 wurden die Shooting Stars Mannheim Deutsche Meister.

Umbruch und Anerkennung

1996–2001

Nach dem Tod der Vereinslegenden Willi Wernz und Eugen Romminger übernahmen neue Führungsteams Verantwortung. 1999 wurde Dr. Thomas Bienert erneut Vorsitzender.

Im Jahr 2001 erfolgte die Umbenennung in Mannheimer ERC e.V. Der Verein wurde mit dem „Grünen Band“ für vorbildliche Nachwuchsarbeit ausgezeichnet. Katharina Häcker wurde 2002 Deutsche Meisterin, die Shooting Stars Vizemeister.

Nachwuchsexzellenz und nationale Präsenz

2002–2008

In den Jahren 2002 bis 2008 prägte eine außergewöhnlich starke Nachwuchs- und Juniorenarbeit die Eiskunstlauf-Abteilung des Mannheimer ERC. Der Verein zählte in dieser Phase bundesweit zu den führenden Ausbildungsstandorten und war regelmäßig mit Athletinnen und Athleten in den Spitzenfeldern nationaler Meisterschaften vertreten.

Im Damenbereich setzte Katharina Häcker früh Maßstäbe: Nach ihrem Deutschen Meistertitel 2002 gewann sie 2003 das Europäische Olympische Jugendfestival und erzielte damit einen der bedeutendsten internationalen Nachwuchserfolge des deutschen Eiskunstlaufs dieser Zeit. Ergänzt wurde diese Leistungsdichte durch Denise Zimmermann und Christiane Berger, die mit nationalen Medaillen sowie Teilnahmen an Junioren-Welt- und Europameisterschaften die Breite und Qualität des Mannheimer Kaders unterstrichen.

Auch im Nachwuchs- und Juniorenbereich war der MERC konstant präsent. Larissa Vetter gehörte über mehrere Jahre zu den erfolgreichsten deutschen Nachwuchsläuferinnen und errang mehrfach nationale Titel in ihren Altersklassen. Im Herrenbereich vertraten Adrian Schager und Norman Keck den Verein auf nationaler Ebene; Keck sammelte zudem internationale Erfahrung bei ISU-Wettbewerben und sicherte dem MERC Sichtbarkeit im Herren-Einzellauf.

Diese Jahre stehen für eine geschlossene, nachhaltige Entwicklungsphase, in der der Mannheimer ERC durch kontinuierliche Nachwuchserfolge, internationale Juniorenstarts und eine hohe Leistungsdichte den Grundstein für die späteren Erfolge ab 2008 legte.

Neue Erfolgsgeneration

ab 2008

Mit Sarah Hecken begann 2008 eine neue Erfolgsära. Sie wurde im Alter von 14 Jahren erstmals Deutsche Meisterin und gewann einen Junior Grand Prix.

2010 fanden die Deutschen Meisterschaften in Mannheim statt – ausverkauft an allen Wettkampftagen. Der MERC belegte bei den Damen Gold, Silber und Bronze. Sarah Hecken qualifizierte sich für die Olympischen Spiele in Vancouver und erreichte Platz 18.

In den folgenden Jahren prägten Sarah Hecken und Nathalie Weinzierl das nationale Geschehen. 2012 gelang ein Doppelsieg bei den Deutschen Meisterschaften. Gleichzeitig stellte die mehrjährige Hallendachsanierung den Verein vor massive strukturelle Herausforderungen und führte zu einem spürbaren Einbruch in der Nachwuchsarbeit.

Erfolge, Rückschläge und Neuanfang

2014–heute

Nathalie Weinzierl wurde 2014 und 2015 Deutsche Meisterin und nahm an den Olympischen Spielen in Sotschi teil. Die Nachwuchsarbeit unter Trainer Peter Sczypa blieb über Jahre hinweg erfolgreich.

Strukturelle Eingriffe des Verbandes und die Corona-Pandemie führten jedoch 2022 zum Verlust des Bundesstützpunktstatus. Der Verein entschloss sich daraufhin zu einem konsequenten Neuanfang.

Trotz Kürzungen der Trainingszeiten und steigender Energiekosten gelang es dem MERC, erneut Talente aufzubauen. Kristina Isaev wurde 2024 und 2025 Deutsche Meisterin. Bereits kurze Zeit später stellte der Mannheimer ERC wieder die meisten Athletinnen und Athleten im Landeskader Baden-Württemberg.

Hall-of-Fame des Mannheimer ERC

Gründer & Wegbereiter

Fräulein Hilde Schnitzler – Initiatorin der ersten Rollschuhabteilung (1936)

Professor Hugo Strauß – Mitgründer des MERC (1938), Olympiasieger Rudern 1936

Josef Lenz – Treibende Kraft beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg

Vereinsführung & Organisation

Eugen Romminger – 37 Jahre Eiskunstlaufobmann, später Vorsitzender, zentrale Figur des Vereinsaufbaus

Hans-Dieter Dahmen – Vorsitzender in der Wiederaufbauphase nach dem Brand des Eissportzentrums

Dr. Thomas Bienert – Vorsitzender, prägte die strukturelle Neuausrichtung ab den 1990er Jahren

Nationale & internationale Erfolgsträger

Einzellauf / Eistanz / Paarlauf

Willi Wernz – Mehrfacher Badischer Meister, Vereinslegende

Anna Deissler (geb. Reinshagen) – Badische Meisterin im Paarlauf

Goeth & Willi Wernz – Deutsche Vizemeister im Eistanzen, EM-Teilnahme

Uschi Keszler – Erste Deutsche Meisterin des MERC, WM-Teilnehmerin

Hans-Dieter Dahmen – Weltmeister im Rollkunstlauf

Fritz Keszler – Deutscher Juniorensieger Eiskunstlauf

Gudrun Hauß & Walter Häfner – Olympische Spiele 1968 (Platz 8), Deutsche Meister

Brunhilde Basler & Eberhard Rausch – Europameister Rollkunstlauf, Deutsche Meister Eiskunstlauf

Sigrid Müllenbach & Petra Ernert – Mehrfache Weltmeisterinnen im Rollkunstlauf

Moderne Spitzensportlerinnen

Claudia Leistner – Europameisterin, Vizeweltmeisterin, fünffache Deutsche Meisterin

Rudi Cerne – Olympiateilnehmer 1984, später ZDF-Sportmoderator

Sarah Hecken – Vierfache Deutsche Meisterin, Olympiateilnehmerin 2010

Nathalie Weinzierl – Zweifache Deutsche Meisterin, Olympiateilnehmerin 2014

Kristina Isaev – Deutsche Meisterin 2024 & 2025

Termine & Infos

Regelung des Trainingsbetriebes

PDF Kunstlaufabteilung

Termine 2025/2026 und wichtige Infos!

PDF Saison 2025/2026

DEU- Lizenzgebühr

Externer Link DEU

DEU- Sportpass

Externer Link DEU

Wettbewerbsstruktur

PDF Wettbewerb

Wettbewerbsinhalte

PDF Wettbewerb

Durchführungs-bestimmungen Novice

PDF Novice